Kiefergelenksbehandlung

3D-Röntgen Kiefergelenk

Kiefergelenksbehandlungen

Viele Menschen verspüren Verspannungen in ihrem Halswirbelsäulenbereich, Knirschen, Pressen oder geben anamnestisch unklare Schmerzen im Gesichts-, Hals- oder Rückenbereich an. Diese Probleme lassen sich teilweise durch unsere Evolution erklären. Durch die aufrechte Körperhaltung wird unser Kauorgan täglich beeinflusst, so dass kleinste Partien der Kaumuskulatur und des Kiefergelenkes auf unbewusste Weise  Stress verarbeiten. Sie arbeiten sensibel aufeinander abgestimmt, schon kleinste Abweichungen können auf Dauer Triggerpunkte darstellen und Beschwerden hervorrufen.

Deshalb ist es wichtig eine ausführliche Anamnese und Befundung im Rahmen der Erstkonsultation vorzunehmen. Es folgt eine manuelle Funktionsanalyse mit Untersuchung der Muskelgruppen und des Kiefergelenkes. Zusätzlich zur zweidimensionalen Diagnostik wird vermehrt die dreidimensionale Diagnostik (DVT), gegebenenfalls auch ein MRT zur Beurteilung der anatomischen Strukturen eingesetzt.

Therapeutisch werden individuell auf den Biss abgestimmte Schienen angefertigt, welche jede Nacht getragen werden sollten. Zeitversetzt kann es zum Erneuern bestehender Füllungen beim Hauszahnarzt kommen, um den möglicherweise bestehenden Fehlbiss dauerhaft auszugleichen. Gleichzeitig erhalten Sie unterstützende physiotherapeutische Maßnahmen. Falls die Schmerzen beständig sind, kann man in einigen Fällen die Therapie mit Akkupunktur oder Botulinumtoxin unterstützen. Dadurch kann die schmerzhafte Kaumuskulatur temporär entspannt werden. Diese Therapieform bedarf zuvor einer ausführlichsten Diagnostik.

Sollten Sie mehr Fragen dazu haben, vereinbaren Sie einen Termin in unserer Sprechstunde.